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            <name>Ingo</name>
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        <issued>2013-03-28T12:42:25Z</issued>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Du meine Güte, ist das tot hier</title>
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                Huch, ich hab ein Blog. Und seit vielen Monden kein neuer Eintrag. Eigenartig. Oder?<br />
<br />
Naja, es scheint ja allgemein eine gewisse Blogmüdigkeit in der Welt einzukehren, von einigen wenigen Aufrechten einmal abgesehen. Die meisten Leute, die mehr oder weniger privates schreiben, ( und der Autor dieser Zeilen ist da keine Ausnahme) verfassen eher kurze Kommentare oder Beiträge bei Facebook oder Google plus, als sich die Mühe eines eigenen Blogs zu machen.<br />
<br />
Ich kann auch nicht garantieren, dass sich die Stille hier wieder ändern wird... wahrscheinlich wird sie das sogar eher nicht tun, ich habe zu viel anderes, was ich tue.<br />
<br />
Hin und wieder finden sich aber neue Kommentare zu alten Einträgen, die nicht als Spam im engeren Sinne gemeint sind... folglich bleibt das Blog in Betrieb. Erstmal. <img src="http://blog.heinscher.de/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /><br />
<br />
 
            </div>
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        <link href="http://blog.heinscher.de/index.php?/archives/387-Niederenergetische-nukleare-Reaktionen.html" rel="alternate" title="Niederenergetische nukleare Reaktionen" type="text/html" />
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            <name>Ingo</name>
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        <issued>2012-07-12T15:17:10Z</issued>
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        <modified>2012-07-14T06:04:05Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Niederenergetische nukleare Reaktionen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ich hatte vor einiger Zeit mit Erstaunen über Andrea Rossi berichtet, der eine Art "kalten Kernfusionsreaktor" gebaut haben will und wohl bald auf dem damit Markt drängt. Ich fragte mich, was kann daran wahr sein? Ist das nicht zu gut, um zu stimmen?<br />
<br />
<a href=" http://futureinnovation.larc.nasa.gov/view/articles/futurism/bushnell/low-energy-nuclear-reactions.html">So wie es aussieht, ist da eine Menge harter Wissenschaft dran.</a> Ganz recht: Der Chefwissenschaftler des Langley Research Centers der NASA ist überzeugt, dass dies die Energiequelle der Zukunft sein dürfte. Allerdings wohl eher nicht in der kruden Form, die Rossi derzeit plant zu verkaufen. Aber der Reihe nach.<br />
<br />
LENR (Low Energy Nuclear Reactions, zu deutsch eben: "Niederenergetische nukleare Reaktionen") ist offenbar keine kalte Kernfusion, und alle als Kalte Kernfusion bezeichneten Effekte seit Pons und Fleischman waren das auch nicht - sondern etwas ganz anderes: Nämlich eine unter bestimmten Bedingungen mögliche Erzeugung von niederenergetischen Neutronen auf mit Wasserstoffatomen (oder Protonen) bedeckten Oberflächen bestimmter Materialien wie beispielsweise Nickel. Diese Erzeugung, so nimmt man an, führt dann zu der in Hunderten von Experimenten gemessenen Freisetzung von Wärme und zu Transmutationen (also Umwandlung von Elementen). Der genaue Mechanismus, der in der Theorie vorgeschlagen wird, ist mir selbst unklar, aber ich bin ja auch kein Physiker. <br />
<br />
Entscheidend ist: Offenbar ist das die Energiequelle der Zukunft. Tatsächlich. Es scheint nach Ansicht seriöser Wissenschaftler keinerlei vernünftigen Zweifel mehr daran zu geben.<br />
<br />
Das ist... wow. 
            </div>
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        <link href="http://blog.heinscher.de/index.php?/archives/386-Gefuehle-und-Verstand.html" rel="alternate" title="Gefühle und Verstand" type="text/html" />
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            <name>Ingo</name>
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        <issued>2012-04-30T12:16:03Z</issued>
        <created>2012-04-30T12:16:03Z</created>
        <modified>2012-05-04T23:03:04Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Gefühle und Verstand</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                "Ich habe mal gelesen, dass Menschen ihre Entscheidungen immer schon nach Gefühl getroffen haben und anschließend nur versuchen, diese rational zu begründen."<br />
"Das stimmt nicht - aber es gibt einige Leute, in deren Interesse es ist, wenn Du das glaubst. Tatsächlich tun erfolgreiche Menschen nichts anderes, als sich nach ihrem aufgeklärten Verstand, nach ihrer Vernunft zu richten."<br />
"Dann meinst Du also, Gefühle sind nutzloser Tand und man sollte sie missachten?"<br />
"Nein, das wäre nicht gesund. Aber man darf sich von ihnen nicht beherrschen lassen." 
            </div>
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        <link href="http://blog.heinscher.de/index.php?/archives/385-Zwischenruf-ueber-die-Singularity-University.html" rel="alternate" title="Zwischenruf über die Singularity University" type="text/html" />
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            <name>Ingo</name>
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        <issued>2012-04-29T20:01:54Z</issued>
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        <modified>2012-04-30T04:59:55Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Zwischenruf über die Singularity University</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ich schreibe in letzter Zeit ziemlich wenig hier, und trage mich mit dem Gedanken, das Blog einzustellen... aber das hier wollte ich gern verlinkt wissen:<br />
<br />
<a href=http://www.guardian.co.uk/technology/2012/apr/29/singularity-university-technology-future-thinkers>http://www.guardian.co.uk/technology/2012/apr/29/singularity-university-technology-future-thinkers</a><br />
<br />
Leider nur für Anglophone.  
            </div>
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        <link href="http://blog.heinscher.de/index.php?/archives/384-Facebook-Zitate-fuer-die-Ewigkeit,-Teil-2.html" rel="alternate" title="Facebook-Zitate für die Ewigkeit, Teil 2" type="text/html" />
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            <name>Ingo</name>
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        <modified>2012-03-21T21:26:07Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Facebook-Zitate für die Ewigkeit, Teil 2</title>
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                "Höre auf Dein Herz, denn wenn Du mehr fühlst als denkst, kann ich Dich viel leichter manipulieren." 
            </div>
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        <modified>2012-01-08T14:58:20Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Sechs mal sechs</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Tja, nun ist schon wieder ein Jahr rum. Ich bin nun biologisch älter als Perry Rhodan- und ein außerirdisches Raumschiff habe ich dieses Jahr nicht gefunden, was mich schon ein wenig unangenehm überrascht hat. <br />
<br />
Aber ansonsten war es für mich persönlich ein gutes Jahr, und wenn das nächste genau so gut läuft wie dieses, oder gar besser, dann ist alles aber sowas von in Butter. Egal, ob die Maya sich im Dezember einen neuen Kalender kaufen müssen oder nicht. <br />
<br />
Euch allen an langes Leben, gute Gesundheit und Zufriedenheit. Was will man auch mehr? ^^<br />
<br />
 
            </div>
        </content>

        
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        <link href="http://blog.heinscher.de/index.php?/archives/382-Romanschnippsel-1-Zeitreise..html" rel="alternate" title="Romanschnippsel 1: Zeitreise." type="text/html" />
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            <name>Ingo</name>
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        <issued>2011-12-23T06:40:34Z</issued>
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        <modified>2011-12-23T06:40:34Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Romanschnippsel 1: Zeitreise.</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Gestern kam mir ein eigenartiger Gedanke für eine Szene in einem Buch oder Film. Hier dokumentiert:<br />
<br />
<br />
"Sie sind nicht von hier, soviel ist sicher. Ich habe Sie beobachtet: Sie benutzen hin und wieder englische Wörter mitten im Satz. Ich glaube, Sie sind Amerikaner. Aber keine Sorge, ich werde Sie nicht verraten. Dieser Krieg ist nicht mein Krieg." sagte der alte Mann. Die beiden in lange, weiße Ledermäntel gekleideten jungen Männer schauten sich kurz an - der größere von beiden nickte. Darauf holte der andere tief Luft und sagte:<br />
"Wir sind keine Amerikaner, wir sind deutsche Regierungsbeamte. Allerdings nicht unter den Nazis."<br />
Joachim Keller, Veteran von 1870/71 und ein der aktuellen deutschen Regierung entschieden feindlich gesonnener Greis von 91 Jahren, blinzelte. "Eine Untergrundregierung?"<br />
Der junge Mann schüttelte den Kopf. " Nein. Wir sind zwar von hier... aber nicht von jetzt. Wir sind Zeitreisende. Aus der Zukunft."<br />
Der scharfsinnige Alte nickte verstehend. "Davon habe ich gelesen. Dann sind Sie hier, um Hitler zu töten und diesen Wahnsinn zu beenden?", fragte er hoffnungsvoll.<br />
"Nein." sagte der junge Mann wieder und warf seinem Begleiter einen kurzen Blick zu. Er schmunzelte dabei leicht. "So funktioniert das nicht."<br />
"Was wollen sie dann hier? Etwa einfach tatenlos zusehen?!?"<br />
"Mitnichten, Herr Keller. Wir sind nur nicht ins Jahr 1941 gereist, um jemanden zu töten. Wir wollen vielmehr jemanden retten."<br />
"Retten? Wen denn?"<br />
Die beiden Männer grinsten. "Alle."<br />
<br />
Und der Blick des alten Mannes fiel auf die Karte an der Wand. Dort waren unbedeutende kleine Orte verzeichnet, überall in Deutschland und in bereits eroberten Gebieten im Osten. Namen standen dabei, die Keller nichts sagten: Dachau. Auschwitz. Bergen-Belsen... 
            </div>
        </content>

        
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        <link href="http://blog.heinscher.de/index.php?/archives/381-Eine-Massnahme-gegen-zellulaeres-Altern-gefunden.html" rel="alternate" title="Eine Maßnahme gegen zelluläres Altern gefunden?" type="text/html" />
        <author>
            <name>Ingo</name>
                    </author>
    
        <issued>2011-12-21T07:52:28Z</issued>
        <created>2011-12-21T07:52:28Z</created>
        <modified>2011-12-30T06:44:07Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Eine Maßnahme gegen zelluläres Altern gefunden?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Thomas Carter schrieb vor ein paar Tagen in seinem <a href="https://groups.google.com/group/sci.life-extension/msg/74e4e2a6eb7de91b?hl=de&dmode=source">Usenet-Posting mit der MSG-ID 3c724f74-a31a-4132-b7aa-fbf1c08b1730@n10g2000vbg.googlegroups.com</a> in der Gruppe "sci.life-extension" drei sehr interessante Beobachtungen zusammen:<br />
<br />
<a href="http://www.uphs.upenn.edu/news/News_Releases/2011/04/efficient-reprogrammed-stem-cells/">1.Mit einem neuen effizienten Verfahren ist es nun möglich, sehr effizient pluripotente Stammzellen aus gewöhnlichem menschlichem Gewebe herzustellen.</a><br />
<a href="http://genesdev.cshlp.org/content/25/21/2248">2. Darauf aufbauend ist es französischen Forschern gelungen, aus solchen pluripotenten Stammzellen embryonale Stammzellen zu gewinnen, die tatsächlich vollständig verjüngt sind und in der Ausdifferenzierung alle Eigenschaften junger Zellen aufweisen.</a><br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20201066">3. Dies gilt sowohl für die Zellkerne als auch für die mitochondriale DNS.</a><br />
<br />
Die Implikationen sind tatsächlich enorm: Damit steht nun für jeden Menschen eine Stammzelltherapie offen. Ein Tod an "Altersschwäche" ist somit grundsätzlich ein lösbares Problem. Außerdem ist nun endgültig klar, dass Altern in erster Linie ein <em>programmierter</em> Vorgang ist und dass er durch Zell-Umprogrammierung auch wieder beseitigt werden kann.<br />
<br />
Und das wiederum bedeutet: Im Grunde gibt es nun keinen Grund mehr, warum nicht ein Mensch ewig leben sollte; in entsprechendem Alter erneuert man dem Patienten einfach die Stammzellen.<br />
 
            </div>
        </content>

        
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        <link href="http://blog.heinscher.de/index.php?/archives/380-Lebenserwartung-von-Geringverdienern-sinkt-sie,-oder-sinkt-sie-nicht.html" rel="alternate" title="Lebenserwartung von Geringverdienern - sinkt sie, oder sinkt sie nicht?" type="text/html" />
        <author>
            <name>Ingo</name>
                    </author>
    
        <issued>2011-12-19T10:30:10Z</issued>
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        <modified>2011-12-19T11:56:09Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Lebenserwartung von Geringverdienern - sinkt sie, oder sinkt sie nicht?</title>
        <content type="application/xhtml+xml" xml:base="http://blog.heinscher.de/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <a href="http://www.demografie-blog.de/2011/12/lebenserwartung-von-geringverdienern-sinkt-nicht/">Hier</a> versucht jemand verzweifelt, die Feststellung zu widerlegen, dass die Lebenserwartung von Geringverdienern sinkt. Ich habe dort folgenden Text als Kommentar hinterlassen wollen, der aber natürlich schlicht gelöscht wurde:<br />
<br />
<blockquote><br />
Ihr Artikel ist ein netter Spin, aber natürlich falsch. Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer ist selbstverständlich in erster Näherung eine Angabe über die Lebenserwartung. Ihr Gegenargumente:<br />
<br />
1. "Das ist aber keine Lebenserwartung. Das ist lediglich das Durchschnittsalter der männlichen Rentner (die Frauen haben die LINKEn außen vor gelassen), die nach einem Arbeitsleben mit mindestens 35 Versicherungsjahren (nur solche Männer stehen überhaupt in dieser Tabelle) im betreffenden Jahr verstorben sind, nachdem sie mindestens den 65sten Geburtstag noch erlebt hatten. Das ist zum einen eine ziemlich spezielle Gruppe. Für die Irrelevanz des Sterbealters noch wichtiger ist: Dies ist eine Gruppe von lauter Toten. Allein aus dem Todesalter von Verstorbenen lässt sich keine Lebenserwartung berechnen. [...]."<br />
<br />
Diesen Kritikpunkt könnte man auch so zusammenfassen: "Da sind in einer bestimmten Gruppe mehr Leute früher gestorben, aber das heisst ja nicht, dass die auch kürzer leben!". Das finde ich ehrlich gesagt eher albern.<br />
<br />
2. "Weil die Lebenserwartung für alle steigt, nimmt die Zahl der Rentner in jedem Alter zu."<br />
<br />
Woher wollen Sie das wissen? Schließlich steht genau die gegenteilige Behauptung im Raum. Folglich können Sie nicht einfach die Verneinung der zu widerlegenden Behauptung als Prämisse Ihres Gegenargumentes verwenden.<br />
<br />
"Die der jüngeren Alten, die knapp über 65 sind, wächst aber derzeit sehr viel stärker als die der älteren."<br />
<br />
Das ist <strong>immer</strong> der Fall, weil <strong>immer</strong> ein paar der Leute, die knapp über 65 sind, sterben, und folglich <strong>immer</strong> weniger Leute z.B. 80 werden als z.B. 66.<br />
<br />
"Denn seit einigen Jahren kommen die starken Jahrgänge der Babyboomer ins Rentenalter. Das führt mit mathematischer Zwangsläufigkeit dazu, dass das aus den DRV-Daten berechnete Sterbealter der Rentner sinkt, selbst wenn ihre Lebenserwartung in Wahrheit steigt."<br />
<br />
Wenn das die Ursache wäre, müsste dieser Effekt über alle Einkommensdezile gleichermaßen auftreten. Tut er aber nicht - worüber Sie nonchalant hinweggehen. Das sind ja auch unwichtige Details, wenn man politisch Stimmung machen will, nicht wahr. <img src="http://blog.heinscher.de/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /><br />
</blockquote> 
            </div>
        </content>

        
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        <author>
            <name>Ingo</name>
                    </author>
    
        <issued>2011-12-09T16:45:00Z</issued>
        <created>2011-12-09T16:45:00Z</created>
        <modified>2011-12-16T08:19:32Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Autonome Automobile</title>
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                Überall auf der Welt sind inzwischen autonom fahrende Automobile als Prototypen im Einsatz. Drei prominente Beispiele sind das<a href="http://http://www.youtube.com/watch?v=e_lGPRIRG3Y&feature=related"> Google Robotic Car</a> oder die Experimente der <a href="http://www.autobild.de/artikel/autonomes-fahren-1269427.html">TU Braunschweig</a> und der <a href="http://www.tomshardware.de/MadeInGermany-Berlin-FU-Berlin-autonomes-Fahrzeug,news-246272.html">FU Berlin</a>.<br />
<br />
Im US-Bundesstaat Nevada hat es diesen Sommer bereits ein Gesetz durchs Parlament geschafft, wonach dort nun autonome Automobile zulässig sind. Da diese Technik ein enormes Potential besitzt, schrieb ich vor einem Monat eine Email an das Bundesverkehrsministierum, in der ich fragte:<br />
<br />
<blockquote><br />
Bestehen aus Sicht der Behörden grundsätzliche Bedenken, <br />
derartige Fahrzeuge in Serienfertigung zuzulassen, und wäre hierzu ein<br />
gesondertes Genehmigungsverfahren erforderlich? Wie lange würde solch <br />
ein Genehmigungsverfahren voraussichtlich dauern? Und schließlich: <br />
Laufen bereits Genehmigungsverfahren für die Zulassung solcher<br />
autonomer Automobile in Deutschland?<br />
</blockquote><br />
<br />
Angenehm überrascht war ich, dass ich bereits wenig später eine Email aus einem Ticketsystem heraus erhielt, welche signalisierte, dass die Beantwortung etwas Zeit in Anspruch nähme - markiert war diese Email im Subject mit einem Aktenzeichen (Az.: L 23 - WO 16028) zur besseren Verfolgbarkeit. Vorbildlich.<br />
<br />
Heute nun erhielt ich darauf eine inhaltliche Antwort. Und sie lautet:<br />
<br />
<blockquote><br />
Sehr geehrter Herr Heinscher,<br />
<br />
vielen Dank für Ihre Mail.<br />
Auf Ihre Anfrage zu autonomen Automobilen kann ich Ihnen Folgendes<br />
mitteilen:<br />
<br />
Autonom fahrende Kraftfahrzeuge sind nicht genehmigungsfähig und werden<br />
es in absehbarerer Zeit auch nicht sein. Die UNECE-Regelung Nr. 79 <br />
(Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich<br />
der Lenkanlage) ermöglicht den Einsatz moderner Assistenzsysteme,<br />
schließt aber das autonome Fahren ausdrücklich aus. Neben<br />
genehmigungstechnischen Gründen, sind auch aufgrund der Vorschriften des<br />
Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr (1968) autonom fahrende<br />
Kraftfahrzeuge nicht zulässig.<br />
<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Im Auftrag<br />
<br />
Gerda Renatus<br />
<br />
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung<br />
- Politische Planung und Kommunikation -<br />
Referat L 23 - Bürgerservice, Besucherdienst<br />
Invalidenstraße 44<br />
10115 Berlin<br />
<br />
Tel.: +49 (0)30 - 18 300 3060<br />
Fax: +49 (0)30 - 18 300 1942<br />
E-Mail: buergerinfo@bmvbs.bund.de  <br />
Internet: www.bmvbs.de <br />
</blockquote><br />
<br />
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Eine solch vielversprechende und in ihren Implikationen weitestreichende Technologie würde nun also durch die Trägheit internationaler Abkommen gestoppt. (UNECE ist die United Nations Economic Commission for Europe). Das bedeutet: Um diese Art von Fahrzeugen in Deutschland zu erlauben, wäre es erforderlich, auf höchster Ebene politisch zu intervenieren. In mehreren Ländern gleichzeitig. <br />
<br />
Ohne massive Lobbyarbeit fahren wir also noch in 50 Jahren selber.  
            </div>
        </content>

        
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            <name>Ingo</name>
                    </author>
    
        <issued>2011-12-04T09:46:58Z</issued>
        <created>2011-12-04T09:46:58Z</created>
        <modified>2011-12-04T11:55:16Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Importdefizit</title>
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                Sprache formt das Denken. Und weil das so ist, leidet Deutschland seit Jahrzehnten unter einem furchtbaren Missverständnis.<br />
<br />
Seit Mitte der neunziger Jahre hat Deutschland nämlich jedes Jahr etwas, das die deutsche Sprache "Exportüberschuss" nennt. Klingt toll, oder? In der Sprache der deutschsprachigen Ökonomen heisst das soviel wie: Das Land exportiert (in Euro gemessen) mehr, als es importiert. Das hat lange Jahre sogar zum "Weltmeistertitel" gereicht, will sagen: Kein anderes Land exportiert soviel mehr, als es importiert, wie Deutschland. Naja, und das kennt man ja von der Haushaltskasse: Wenn man mehr einnimmt, als man ausgibt, dann ist das gut, richtig? <br />
<br />
Was für die Haushaltskasse stimmt, ist im Falle einer Volkswirtschaft ganz anders: Und zwar, weil unser Bruttoinlandsprodukt eben keine Haushaltskasse <em>ist</em>. Im Privaten ist es gut, gewisse Ersparnisse und Reserven zu besitzen, weil es einem ermöglicht, unvorhergesehene Probleme zu lösen, in dem man Hilfe kauft oder es sich einfach auch mal leisten kann, eine Zeit lang nichts zu verdienen. Dazu legt man das Geld bei einer Bank an, und die muss es aufgrund fundamentaler gesetzlicher Bestimmungen wieder hergeben, wenn der Anleger es wünscht.<br />
<br />
Bei einem ganzen Land aber ist das anders. Erstens, weil keine Gefahr besteht, dass ein ganzes Land einmal über nennenswerte Zeiträume hinweg nicht mehr arbeiten kann. <br />
<br />
Zweitens, weil "mehr exportieren, als man importiert" bedeutet, dass Inländer ausländisches Geld besitzen - aber wie viel das morgen noch wert ist, ist höchst fraglich: In der Immobilienkrise wurden allein durch Neubewertung von US-Wohnhäusern unglaubliche Summe Geld "vernichtet". Vieles davon war in Subprime Mortgages angelegtes deutsches Geld aus Exportüberschüssen vergangener Jahre. Mit anderen Worten: Wir haben fleissig exportiert, aber dann letzten Endes <em>nichts</em> als Gegenleistung erhalten. (Klingt nicht mehr nach so einer tollen Sache, oder?)<br />
<br />
Drittens bedeutet immer nur exportieren, dass Leute im Ausland sich gegenüber dem Inland verschulden müssen, und irgendwann brauchen sie Gelegenheit, diese Schulden zu begleichen. Das geht nur, in dem das Land irgendwann mal genau so viel mehr importiert als exportiert, wie es zuvor mehr exportiert als importiert hat. (Abzüglich eventueller Verluste durch Krisen im Ausland, natürlich. Und wieder grüßen die Subprime Mortgages.) Diese zwangsläufige "Importüberschussphase" wird natürlich bedeuten, dass sich die inländische Wirtschaft umstellen muss. "Umstrukturieren" ist ein sehr populäres Wort dafür, das aber im Grunde heisst: Leute werden arbeitslos werden und es eine Weile bleiben müssen. Und je höher die Beträge von Exportüberschuss und "Handelsbilanzdefizit" (so der landläufige Name für einen Importüberschuss) jeweils werden, desto drastischer sind die Effekte im Übergang. Eigentlich wollen kluge Politik und kluges Wirtschaften so etwas nach Möglichkeit vermeiden.<br />
<br />
Die Lösung ist eigentlich sehr einfach und altbekannt: Möglichst ausgeglichene Handelsbilanzen. Weder Überschuss beim Export noch beim Import, auch auf kurze Frist nicht. Jedes Jahr sollte genau so viel importiert wie exportiert werden.<br />
<br />
Und da steht uns im Deutschen unsere Sprache im Weg, oder besser: Die bisher unglückliche Wortwahl. Denn eine ausgeglichene Handelsbilanz ist eben kein "Überschuss" beim Export. Man kann dann also nicht das wohlige Gefühl haben, etwas "ansparen" zu können (aber das kann man gegenüber dem Ausland sowieso nicht wirklich, siehe oben). Also versuchen wir, weiterhin Exportüberschüsse zu erzielen, weil das ja eine gute Sache sein muss.<br />
<br />
Würde man den "Exportüberschuss" so nennen, wie er eigentlich wirkt, könnte dieses Missverständnis vermieden werden. Im Grunde nämlich sprechen wir von einem <em>Importdefizit</em>. Wir importieren zu wenig.<br />
<br />
Denn natürlich schlägt niemand vor, weniger zu produzieren und weniger gute Produkte ins Ausland zu verkaufen. Nein, die Lösung ist viel angenehmer: Einfach im gleichen Wert Dinge <em>importieren</em>. Dann hat man auch gleich etwas von seiner harten Arbeit.<br />
<br />
<br />
Nun gibt es aber in einer Marktwirtschaft keine zentrale Planungsstelle, die beschließt, wie viel dieses Jahr zu importieren ist. Das Importdefizit ist die Folge von Millionen von Einzelentscheidungen. Wie kann man also auf politischer Seite dafür sorgen, dass mehr importiert wird? Man muss unterstützen, dass die, die mehr importieren würden, wenn sie könnten, auch die Möglichkeit dazu haben. Wer das ist?<br />
<br />
<br />
Das beantwortet Euch besser selber.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
 
            </div>
        </content>

        
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        <link href="http://blog.heinscher.de/index.php?/archives/377-Schadenersatz!.html" rel="alternate" title="Schadenersatz!" type="text/html" />
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            <name>Ingo</name>
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        <issued>2011-11-30T17:01:43Z</issued>
        <created>2011-11-30T17:01:43Z</created>
        <modified>2011-11-30T18:00:41Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Schadenersatz!</title>
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                Mit nicht geringer Belustigung las ich vorhin <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/150936">das hier</a>:<br />
<br />
<blockquote><br />
Verheiratete Frauen haben einen Anspruch auf die Erfüllung ehelicher Pflichten, die Müdigkeit des Ehemannes, verursacht durch lange Arbeitszeiten, ist kein stichhaltiges Argument gegen Schadensersatzforderungen, so der Beschluss eines französischen Berufungsgerichts, der gestern veröffentlicht wurde. Das Gericht in Aix-en-Provence sprach der Ehefrau 10.000 Euro an Schadensersatzzahlungen zu. Das Urteil ließe sich in seiner Grundsätzlichkeit freilich auch auf den umgekehrten Fall anwenden, bei dem der Ehemann der Kläger ist.<br />
</blockquote><br />
<br />
Ob das auch rückwirkend bei schon geschiedener Ehe geltend gemacht werden kann? ^^ 
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