Friday, June 11. 2010Wagensuche, Teil 2
Heute habe ich den Toyota Prius probegefahren. Und ich muss sagen: Dies kann gut der letzte Beitrag zum Thema "Wagensuche" sein. Ein wunderbares Auto, das mich von vorn bis hinten überzeugt hat.
Ich schlafe noch mal eine Nacht drüber, aber... sieht echt gut aus! Thursday, June 10. 2010
Petition gegen Fraktionszwang und ... Posted by Ingo
in Politik und Weltgeschehen at
22:36
Comment (1) Trackbacks (0) Petition gegen Fraktionszwang und Probeabstimmungen
Diese Petition ist wichtig. Bitte mitzeichnen!
Monday, June 7. 2010Wagensuche, Teil 1
Da mein altes Pony nun immerhin schon 165.000 Kilometer auf dem Buckel hat und seine Zuverlässigkeit entsprechend leidet, wird es wohl Zeit, sich ein neues Auto zu suchen. Diesmal ein Viersitzer (schließlich war der Smart ursprünglich ein reiner Zweitwagen, um zur Arbeit zu gelangen), aber sparsam soll er bitte dennoch sein. Das Internet liefert fast alle Informationen, aber man will die Fahrzeuge ja auch ausprobieren.
Zu diesem Zweck hatte ich am Freitag einen Probefahrttermin für einen VW Polo (vom Spritsparmodell Blue Motion) vereinbart, und für heute einen für eine A-Klasse (Spritsparmodell Blue Efficiency; irgendwie sind die alle blau...). Der Polo hat mich nicht überzeugt (die Spritsparfunktion beim Anhalten an Ampeln fühlt sich immer an, als würde man den Wagen abwürgen, und manchmal springt er dann auch gar nicht automatisch wieder an, sondern muss manuell gestartet werden... sehr unkomfortabel), und die A-Klasse wollte offenbar nicht, dass ich sie kaufe - jedenfalls hat bei der Organisation des Probefahrttermins (eigentlich am heutigen Morgen, 08:30) irgendwas nicht geklappt. Mal sehen, ob sich an diesem Eindruck noch etwas ändert. Die verschenkte Stunde, die dieses Chaos mich gekostet hat, ist zumindest milde unerfreulich. Der nächste Wagen auf der Liste ist der Toyota Prius, kommenden Freitag probiere ich dieses Fahrzeug mit einem Spritverbrauch von 4 Litern Superbenzin pro 100 km aus. Ich bin gespannt. Sollte irgendjemand noch Anregungen für neue sparsame Fahrzeuge haben, immer her damit. Friday, June 4. 2010Sparzwanggeschwätz
Ist es nicht deprimierend, zu sehen, wie sich die Debatte hinsichtlich der Haushaltskonsolidierung aufs Sparen stürzt?
Unsere schwarzgelben Minderheitsregierer wollen den Staat schon seit Beginn der achtziger Jahre ruinieren, aber es fehlte ihnen irgendwie die Herleitung. Nun glauben sie, eine gefunden zu haben. Auch ich bin der Meinung, dass Staatsschulden von Übel sind, aber aus anderen Gründen als andere: Staatschulden legen die auf die aktuelle folgenden demokratisch gewählten Regierungen fest. Insofern ist die Schuldenbremse gar nicht so falsch und im Sinne der Demokratie. Nur: Dass man einen Haushalt dadurch zu konsolidieren habe, dass man in Zeiten viel zu niedriger staatlicher Investitions- und Forschungsaussgaben die Ausgaben weiter senkt, ist gefährlicher Unfug, der nur mit dem Ziel verbreitet wird, die Gesellschaft zu, man möchte fast sagen, feudalisieren: Auf dass es wieder die "Gutsbesitzer", also die Reichen, seien, die das Alltagsleben aller bestimmen. Dabei ist der richtige Weg zu einem ausgeglichenen Haushalt klar: Erstens, feststellen, was der Staat an Aufgaben hat und was diese kosten. Zweitens, die dafür erforderliche Menge an Steuern einnehmen. Das würde derzeit heissen: Steuern rauf. Ja, so einfach ist das. Wednesday, June 2. 2010
Verdammt, bin ich gern daheim... Posted by Ingo
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18:20
Comments (0) Trackbacks (0) Verdammt, bin ich gern daheim...
... so gern, dass ich lieber täglich 400 km Auto fahren, als woanders übernachten würde. Wie letzte und teilweise diese Woche ausprobiert.
Aber optimal ist das natürlich dann nicht. Friday, May 21. 2010Ianus
Ianus ist der doppelgesichtige römische Gott von Anfang und Ende, von Eingang und Ausgang. Und mir ist er heute begegnet. Nicht unerwartet, sogar auf meinen eigenen Wunsch: Es war nach fast zweieinhalb Jahren im Projekt in Bonn Zeit für eine Änderung geworden. Insofern schön, dass nun ein neuer Abschnitt beginnt.
Aber Ianus hat stets zwei Gesichter, und natürlich lasse ich liebgewonnene Kollegen und Freunde im Rheinland zurück, mit denen ich dort gemeinsam Probleme löste und eben diese Lösungen feierte, frotzelte und in der guten Kantine vor Ort zu Mittag aß. Tatsächlich sind das, alle Leute, die ich durch dieses Projekt kennen lernen durfte, sicher an die hundert Menschen. Die kann ich hier unmöglich alle grüßen, schon allein, weil ich bestimmt jemanden vergessen und ihm damit Unrecht tun würde. Daher sage ich nur: Macht's gut, und wir sehen uns bestimmt irgendwann wieder! Ihr wisst ja, wer Ihr seid! Friday, May 21. 2010
Zwei kleine politische Konjunktive Posted by Ingo
in Politik und Weltgeschehen at
18:31
Comments (0) Trackbacks (0) Zwei kleine politische Konjunktive
Dieser Artikel in der taz beleuchtet die Hintergründe der Nichtbeteiligung der Linken an der Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Das lässt sich im Wesentlichen so zusammenfassen: 1. Man war sich über Details der Bewertung einer für das Regieren des Landes völlig unerheblichen historischen Debatte nicht einig. 2. Man war sich nicht darüber einig, dass die Linkspartei eine Meinung zum Verfassungsschutz hat, die sie zwar nicht zum Regierungsprogramm machen, aber auch nicht ändern wollte. (Eine eigene Meinung! Das ist mal ein Koalitionshindernis...) 3. Die SPD und die Grünen wollen asoziale Politik machen und sind frustriert, dass die Linke da nicht mitmachen will. Wäre ich in NRW Wähler gewesen, ich wäre über die Haltung der Linken sehr froh und von der Scheinverhandlung, die die SPD und die Grünen mit ihr begannen, nicht völlig überrascht. Und so demontiert sich die SPD erneut ein Stück, und macht eine große Koalition. Sehenden Auges in den Untergang. Ach, wenn es doch nur ihr Problem wäre und nicht auch das der Bürger in NRW, die die asoziale Politik nun erleiden werden. Sunday, May 9. 2010
Wette mit ältestem Bruder Posted by Ingo
in Politik und Weltgeschehen at
19:40
Comment (1) Trackbacks (0) Wette mit ältestem Bruder
Heute gewettet: Wenn im Mai 2012 noch immer nicht erwiesen ist, dass Iran eine Atombombe baut oder hat, schuldet mein ältester Bruder mir 50 Euro. Sollte es bis dahin herauskommen, gilt das umgekehrt.
Schauen wir mal, was draus wird. Friday, May 7. 2010
Mitochondriale DNS vom ... Posted by Ingo
in Wunderbare Wissenschaft at
07:23
Comment (1) Trackbacks (0) Mitochondriale DNS vom Nicht-NeanderthalerMan hat also nun den (für Leute mit entsprechendem Bekanntenkreis vielleicht nicht überraschenden) Nachweis erbracht, dass Neanderthaler zu den Vorfahren der Europäer und Asiaten zählen. Interessant ist dabei mE vor allem das hier, was im ersten Moment der Zellkernanalyse der im Artikel hauptsächlich behandelten Forscher zu widersprechen scheint:
Nun muss man wissen, dass die mitochondriale DNS immer über die Mutter vererbt wird - weil es die Mitochondrien der Eizelle der Mutter sind, die den Grundstock für alle Mitochondrien in allen Zellen eines Menschen bilden. Mit anderen Worten, wir haben nicht einfach "Neanderthaler" unter unseren Vorfahren, sondern ausschliesslich Neanderthaler-Männer. Also haben sich Homo-Neanderthalensis-Männer, die nach unserem Stand der Erkenntnis sowohl wesentlich größer und stärker aus auch wesentlich hässlicher waren als Homo-Sapiens-Männer, hin und wieder mit Homo-Sapiens-Frauen gepaart. Und dann sind die "reinen" oder "überwiegenden" Neanderthaler irgendwann überraschend ausgestorben. Für mich ist der Schluss daraus zwingend: Es handelte sich in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle nicht um einvernehmliche Paarungen, und derlei Ereignisse sorgten, vorsichtig gesagt, für gewisse Spannungen zwischen den beiden Arten. Friday, April 16. 2010Eine lange Reise durch das unendliche, dunkle und feindliche Universum
30 Stunden im Telegramm:
Tuesday, April 6. 2010Wir waren die Beatles
Genau. Und ich im Besonderen war John Lennon. Es war 1965, und wir spielten ein total unbesuchtes Konzert im kleinen Städtchen Windmill Hills. Da wir als die Beatles natürlich zugleich des Vereinigten Königreichs mächtigste Druiden waren (aber nicht die, die Ihr sucht!), gelang es uns natürlich, die Ursache dieses überaus verstörenden Phänomens der Beatlesmusik-Unlust zu finden und zu beseitigen: Allister Crowley, der den Stadtbewohnern ihre Träume stahl.
Aber wer kann schon die Beatles aufhalten. Es war extrem lustig - danke an den Spielleiter, danke an die Mitspieler! Saturday, April 3. 2010
Telomeraseaktivierung? Posted by Ingo
in Wunderbare Wissenschaft at
13:46
Comments (2) Trackbacks (0) Telomeraseaktivierung?
Durch Zufall stieß ich auf T.A. Sciences, ein amerikanisches Unternehmen, dass, basierend auf den Arbeiten von und in in Kopperation mit Geron Inc. ein Präparat entwickelt hat, welches die Produktion von Telomerase in menschlichen Zellen aktiviert.
Telomerase ist nun das Enzym, mit dem die Telomere der DNA wieder hergestellt werden können - und Telomere verkürzen sich mit der Zahl der Zellteilungen, also mit dem Alter eines Organismus - sie sind ein sehr wesentlicher Bestandteil des Alterns (wenn auch nicht der einzige). Mit anderen Worten, T. A. Sciences behauptet, ein Medikament zur Verjüngung von Zellen marktreif zu haben, und es ist gar nicht mal völlig unplausibel, dass das stimmen könnte. Leider kostet eine Halbjahresdosis 4.000 US-Dollar. Aber sicher ist es nur eine Frage der Zeit, bis der betreffende Wirkstoff nicht mehr aus Pflanzen gewonnen werden muss, sondern von gentechnisch veränderten Mikroorganismen in Bioreaktoren massenhaft hergestellt wird und der Preis rasch sinkt. Wenn die Behauptungen von TA Sciences zutreffen sollten, wäre das ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur Ewigen Jugend. Update: Ich fand noch diese Usenet-Discussion zum Thema. Zumindest ist nicht ganz klar, ob sie wirklich mit Geron zusammenarbeiten oder nur auf deren Erkenntnissen aufbauen. |
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